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| Luftaufnahme Sulzerareal um 1900
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Foto: Archiv Sulzer
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| Arbeiter an einer Formpresse um 1900
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Foto: Archiv Sulzer
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| Giesserei um 1900
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Foto: Archiv Sulzer
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| Montagehalle um 1900
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Foto: Archiv Sulzer
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| Schmiede bei der Arbeit um 1900
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Foto: Archiv Sulzer
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| Der Startschuss für das heutige Sulzerareal Winterthur Stadt fiel 1834 mit der Gründung der ersten Winterthurer Metallgiesserei durch die Gebrüder Sulzer. Die Firma entwickelte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum weltweit tätigen Unternehmen und belegte im Zentrum der Stadt Winterthur ein Areal, das in seiner Grösse mit der Winterthurer Altstadt vergleichbar ist. Nach dem Auszug der Schwerindustrie Ende der 80er Jahre begannen die Planungen für die nicht-industrielle Zukunft des 150 000 m2 grossen Sulzerareals. Damit gehörte das Sulzerareal Winterthur Stadt zu den ersten Industriebrachen der Schweiz. Die 1989 vorgestellte Projektstudie "Winti Nova", die einen grossflächigen Abbruch der bestehenden Bausubstanz vorsah, führte jedoch zu heftiger Opposition breiter Kreise. Eine 1990 von der SIA Sektion Winterthur durchgeführte Veranstaltungsreihe sensibilisierte alle Beteiligten für eine nachhaltige Planung und Entwicklung des Sulzerareals und mündete 1992 in die von der Stadt Winterthur initiierte "Testplanung Stadtmitte". In diesem Zusammenhang schrieb die Firma Sulzer 1992 einen internationalen Studienwettbewerb aus, der weit über die Grenzen Winterthurs hinaus auf grosses Interesse stiess, und zum Siegerprojekt "Megalou"der Stararchitekten Jean Nouvel und Emanuel Cattani, Paris führte. Parallel dazu, wenn auch sehr viel leiser, entwickelten sich auf dem Areal zahlreiche innovative Zwischennutzungen. Mitte der 90er Jahre war bereits rund die Hälfte der Flächen auf dem Sulzerareal Winterthur Stadt mit Zwischennutzungen belegt und circa 400 neue Arbeitsplätze entstanden. Obwohl der Stadtrat von Winterthur 1995 dem Megalou-Projekt die Baubewilligung erteilte, konnte aufgrund eines Rekurses des Verkehrsclubs der Schweiz erst drei Jahre später mit der eigentlichen Investoren- und Mietersuche begonnen werden. Damit fiel der Zeitpunkt der Umsetzungsreife mitten in eine anhaltende Rezession, die dem vorhergehenden Immobilienboom gefolgt war und den gesamten Immobiliensektor in eine tiefe Krise stürzte. Diese und der firmeninterne Grundsatz, grössere Vorinvestitionen nur in Erschliessung und Flächenaufbereitung zu tätigen, führte im Sommer 2001 zur Absage an das Grossprojekt "Megalou". Im Zentrum der neuen Vermarktungsstrategie der Sulzer Immobilien AG steht nun ein ganzheitliches Entwicklungsmanagement, das sich neben Grossprojekten auch auf kleinere Vorhaben in der Grössenordnung von 20 bis 30 Millionen Franken konzentriert. Weitere wichtige Schritte wie die Schaffung einer gemeinsamen Identität für das Areal, ein laufender Informationsaustausch zwischen allen beteiligten Projektentwicklern, Investoren, der Sulzer Immobilien AG und der Stadt Winterthur sowie ein professionelles prozessorientiertes Entwicklungsmanagement zeigen erste Erfolge. Heute wird auf dem Sulzerareal Winterthur Stadt so viel gebaut wie noch nie. Rund 30'000 m2 Büro- und Dienstleistungsfläche und gegen 300 Wohnungen befinden sich in Planung oder in Realisierung. Das Investitionsvolumen beläuft sich zur Zeit auf über 150 Millionen Franken und verschiedene weitere neue Projekte sind bereits in der Pipeline. |
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